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ASL-Astroabend 01.04.2020 fällt aus!

Die aktuelle Pandemie mit dem Corona-Virus SARS-CoV2 erfordert es leider, öffentliche Veranstaltungen und Zusammenkünfte bis auf Weiteres auszusetzen, um die Verbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu hemmen.

Daher findet der ASL-Klönschnack-Abend am 01.04.2020 NICHT statt!

Nutzt stattdessen gerne unser internes Forum zum Austausch über astronomische oder Vereins-Themen!

Der Beitrag ASL-Astroabend 01.04.2020 fällt aus! erschien zuerst auf Sternwarte Lübeck.

Nikolaus beschert Kinder in der Sternwarte

Der Astroabend verlief diesmal etwas anders als sonst. Schon während der Begrüßung der Gäste und der Vorstellung des Programms klopfte es laut an der Vortragsraumtür. Nikolaus und sein Knecht traten ein und überreichten allen Kindern, die in den ersten Reihen Platz genommen hatten, nicht nur ein paar Süßigkeiten, sondern auch ein Büchlein, das den Kindern den Einstieg in die Astronomie bieten kann.

Mit Applaus verabschiedeten die anwesenden Kinder und ihre Eltern den Nikolaus und seinen Gehilfen.

Es folgten  Beiträge von Reinhard Görke (Was können wir im Dezember am Himmel sehen?), eine Einführung in das STELLARIUM-Programm und schöne Astrofotos von Frank Klauenberg.

Bescherung für die Kinder in der Sternwarte
Bescherung für die Kinder in der Sternwarte
Nikolaus Fender und Knecht Koch erfreuten die Kinder mit Leckereien und Literatur für den Astro-Einstieg

Merkur-Transit an der Sternwarte

Mit Spannung erwarteten etwa 30 Besucher im Vortragsraum den Beginn der ersten Phase des Merkurtransits. Dank Michael Kochs Live-Video-Projektion  konnten viele Menschen zugleich dieses astronomische Schauspiel im Vortragsraum beobachten. Kurzfristig vorbeiziehende Wolken machten das Beobachten zum spannenden Erlebnis. Nach wenigen Minuten konnten die Gäste auf der Beobachtungplattform bei strahlend blauem Himmel durch spezielle Sonnenteleskope den Transit direkt beobachten. Dies war auch ein besonderes Highlight für einen Besucher, der an seinem Geburtstag von seiner Frau zu diesem Ereignis in die Sternwarte eingeladen wurde.

Mehr als 50 Besucher konnten den Merkurtransit in der Sternwarte live mitverfolgen

STATT-Nachlese

Nach dem STATT ist vor dem STATT. Wenige Tage nach unserem Jubiläums-STATT, dem 10., machen wir uns natürlich auch wieder Gedanken, wie es gelaufen ist, wie es von unseren Gästen erlebt wurde; waren sie zufrieden und kommen zum 11. STATT wieder?

Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen. Natürlich auch für das Wetter, für das wir jedoch nichts konnten. Und wir sehen es ganz realistisch: bei dem großartigen Angebot, das die aktiven Vereinsmitglieder monatelang vorbereiteten, bei den vielen organisatorischen Dingen, die unter Leitung von Matthias-Gruhn, stv. Vorsitzenden des Vereins, bewältigt werden mußten, kam es an einigen Stellen auch mal zu kleinen Problemchen, die – genauso wie die vielen positiven Aspekte – “nachbereitet” werden.

Besonders gefreut hat uns die Resonanz in der Presse oder in Foren. Ein Beispiel an dieser Stelle von Andrea Sittig-Kramer, die als externe Referentin von ihrem Flug mit Sofia berichtete.

Wir danken Andrea genauso wie dem Chefredakteur von Sterne und Weltrau, Dr. Andreas Müller für seinen Vortrag „Das erste „Foto“ vom schwarzen Loch“ sowie den zahlreichen Referenten, die zu dem gewohnt hohen Niveau des STATT beitrugen.

Hier der Kurzbericht von Andrea Sittig-Kramer: https://www.spektrum.de/alias/wunder-des-weltalls/die-milchstrasse-ueber-aktiven-amateur-astronomen-in-sankt-andreasberg/1670514

Barrierefrei Parken und Teleskope ausladen

Endlich wurde dieses Ziel erreicht. Mühselig war der Weg für den Vorstand und unseren Betriebsleiter, der wesentlich dazu beitrug, dass diese wichtige Maßnahme mit Unterstützung durch eine LEADER-Förderung umgesetzt werden konnte.

Jetzt können mobilitätseingeschränkte Mitglieder und Gäste ihr Equipment direkt vom Behinderten-Parkplatz an die Teleskopsäulen schaffen.

Besonders Uli Wiecker, der seit Jahren Mitglied und aktiver Amateurastronom ist, freute sich über diese Erleichterung, die der Bauunternehmer Howanitz nach Vorgaben der Sternwarte umgesetzt hatte.

Es kommen immer mehr Sternfreunde auch mit Rollstühlen oder Rollatoren sowie ihren Teleskopen, die sie nun nicht mehr über 200m vom Parkplatz an der Clausthaler Straße transportieren müssen.

Uli Wieker freut sich über den barrierefreien Zugang direkt vom Auto
Vom Auto bis zur Säule sind es gerade mal 4 Meter

Himmel ohne Barrieren

Unterschiedliche Säulenhöhen ermöglichen jedem den Blick ins Universum
Rollstuhlfahrer können den Parkplatz direkt am Beobachtungsgelände nutzen
Rollstuhlfahrer können den Parkplatz direkt am Beobachtungsgelände nutzen

Anfang September besuchte uns eine Gruppe von Rollstuhlfahrern mit ihren Betreuern aus Mohringen. Das Team der Sternwarte konnte den begeisterten Besuchern, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, viele Themen rund um die Astronomie näherbringen. “Das Universum hat keine Barrieren”.

Es zeigte sich wieder einmal, wie gut unsere Sternwarte im Bereich Inklusion aufgestellt ist. Nicht nur, dass wir selbst für blinde und sehbehinderte Gäste wichtige und z.T. einmalige Medien einsetzen. Auch für Menschen im Rollstuhl haben wir die Wege bereitet und auch Säulen in unterschiedlicher Größe installiert.

Der seit kurzem fertig gestellte Sonderparkplatz (direkt neben dem Beobachtungsbereich) kann besonders gut von behinderten Amateurastronomen genutzt werden, den ihr Equipment bracht nur ein paar Meter transportiert werden.