Archiv der Kategorie: Allgemein

Vortrag „Licht und Farbe in der Natur“ am 09.04. um 20 Uhr

Am Donnerstag, den 09. April 2026, laden wir Sie herzlich um 20:00 Uhr zu unserem Monatsvortrag „Licht und Farbe in der Natur“ ein. Regenbögen, Dämmerungsfarben, Sonnenaufgänge, Halos, Polarlicht, Grüne Blitze, Leuchtende Nachtwolken und vieles mehr – am Himmel gibt es Phänomene, die Menschen mit ihren beeindruckenden Farben faszinieren. Wie diese Schauspiele entstehen und wie, wann … Vortrag „Licht und Farbe in der Natur“ am 09.04. um 20 Uhr weiterlesen

Sonnenbeobachtung zum Scilla-Blütenfest am 22.03.26 von 13-17 Uhr

Am Sonntag, den 22.03.2026, lädt die Sternwarte Hannover von 13 bis 17 Uhr zur Sonnenbeobachtung ein. Werfen Sie mit uns einen sicheren Blick auf unseren Stern – durch speziell gefilterte Teleskope können Sie nicht nur Sonnenflecken erkennen, sondern auch beeindruckende Details der Sonnenatmosphäre beobachten. Mit unserem H-alpha-Teleskop werden dabei sogar dynamische Strukturen wie Protuberanzen sichtbar, … Sonnenbeobachtung zum Scilla-Blütenfest am 22.03.26 von 13-17 Uhr weiterlesen

Winterprogramm endet mit Astronomietag und „goldenem Henkel“

Tag der offenen Tür an der Sternwarte Lübeck von 14:00 bis 22:00

Jedes Jahr findet der bundesweite Astronomietag statt, an dem zahlreiche astronomische Einrichtungen ihre Türen öffnen.

Die Sternwarte Lübeck an der Grundschule Grönauer Baum ist ab 14:00 bis 22:00 geöffnet und wird Ihnen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie bieten.

Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über Spenden!

Auf Grund der zu erwartenden großen Besucherzahl empfehlen wir die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittlen. Die Anzahl der Parkplätze im umgebenden Wohngebiet ist begrenzt.

Bei entsprechendem Wetter werden Sie tagsüber die Gelegenheit haben, die aktive Sonne live durch unsere speziell ausgerüsteten Sonnenteleskope zu beobachten.

Ab 15 Uhr bis 20 Uhr gibt es diverse Kurzvorträge zu astronomischen Themen.

Verschiedene Mitmach-Stationen laden zum Spielen und Entdecken ein. Natürlich ist auch unsere beliebte Wasserrakete wieder am Start!

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In unserem Space-Café wird mit Snacks und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt (solange der Vorrat reicht).

In der Abenddämmerung am Frühjahrshimmel können wir unsere Planeten Venus und Jupiter mit seinen Monden bewundern.

Zusätzlich zeigt sich der Mond mit „goldenem Henkel“. Was ist das? Wenn der Mond zehn Tage alt ist, werden für ein paar Stunden die Berge des hohen Jura-Gebirges auf der Mondoberfläche schon beleuchtet, obwohl sie eigentlich auf der noch dunklen Schattenseite des Mondes liegen. Der beleuchtete Gebirgszug bildet einen Bogen um einen der vielen Mondkrater, die sogenannte Regenbogenbucht bzw. Mare Imbrium, und sieht aus wie ein „Henkel“ an der beleuchteten Mondseite.

Wir werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Teleskopen für Sie aufbauen – die ideale Möglichkeit, sich unabhängig zu informieren, was das Richtige für den eigenen Wunschzettel sein könnte. Hier kann jeder, der möchte, einen Blick durchs Okular werfen oder dabei zusehen, wie durch Live-Stacking digitaler Kameratechnik faszinierende farbigen Astrofotos entstehen.

Wir freuen uns auf Sie!

Alle Fotos: ASL e.V.

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Gaia schaut bei der Planetenentstehung zu

Der ESA-Satellit Gaia hat erstmals Hinweise auf Begleiter in sehr jungen Sternsystemen gefunden – darunter mögliche Planeten, die sich gerade erst bilden. Planeten entstehen in protoplanetaren Scheiben aus Gas und Staub um junge Sterne. Bisher war dieser Prozess nur sehr schwer direkt zu beobachten. Die Raumsonde Gaia misst extrem genau, wo Sterne am Himmel stehen und wie sie sich bewegen. Dabei gelang es jetzt erstmals, auch bei jungen, instabilen Sternen die typischen minimalen Positions- und Bewegungswechsel nachzuweisen, die entstehen, wenn ein für uns unsichtbarer Begleiter (z. B. ein Planet) mit seiner Gravitation an einem jungen Stern „zerrt“. Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat basierend auf Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimetre Array eine Collage von den 31 entdeckten protoplanetaren Scheiben veröffentlicht. Die vermuteten Positionen der Begleiter sind in Cyan markiert. Unten rechts ist zusätzlich eine Rekonstruktion unseres Sonnensystems abgebildet, wie es vermutlich in einem Alter von einer Million Jahren ausgesehen hat. In Cyan ist die Lage der Jupiterbahn eingezeichnet.

Bild: ESO, ESA/Gaia/DPAC, M. Vioque et al.
Bild: ESO, ESA/Gaia/DPAC, M. Vioque et al.

Polarlichter über dem Harz

In der vergangenen Nacht zeigte sich über Deutschland ein außergewöhnliches Naturschauspiel: Extreme Polarlichter erhellten den Himmel mit einer Intensität, wie sie seit über 20 Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Selbst in Süddeutschland waren die leuchtenden Strukturen deutlich sichtbar.

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das Schauspiel im Raum Harz. Dort zogen über mehr als eine Stunde hinweg markante grüne Polarlichtbänder über den Nachthimmel und boten einen seltenen Anblick, der viele Beobachter in Staunen versetzte.

Ein Video, aufgenommen von unserem Vereinsmitglied Joshua Koch mit einer AllSky-Kamera in Sankt Andreasberg im Harz, zeigt dieses beeindruckende Schauspiel in besonders schöner Weise.

Eine kleine Auswahl besonderer Fotos, aufgenommen von unseren Vereinsmitgliedern.

Sie wollen uns Ihr Foto zur Verfügung stellen?

SpaceX senkt die Flughöhe seiner Satelliten

SpaceX senkt die Flughöhe seiner Satelliten

SpaceX hat angekündigt, im kommenden Jahr die Flughöhe seiner rund 4400 Starlink-Satelliten von 550 km auf etwa 480 km abzusenken und damit diesen stark frequentierten Orbit zu verlassen. Erst im Dezember 2025 geriet ein Starlink-Satellit außer Kontrolle und hinterließ eine Trümmerwolke. Mit dem tieferen Orbit bereitet sich SpaceX auf das bevorstehende solare Minimum vor, wenn die abnehmende Sonnenaktivität weniger Energie in die Erdatmosphäre deponiert und diese merklich schrumpft. In der niedrigeren Umlaufbahn spüren die Satelliten den atmosphärischen Widerstand stärker und müssen ihre Höhe regelmäßiger korrigieren. Erreicht ein Satellit das Ende seiner Lebensdauer oder fällt aus, verglüht er innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten in der Atmosphäre, statt über Jahre hinweg im Orbit zu verbleiben. Für Astronomen bedeutet die Absenkung, dass die bekannten Starlink-Ketten und -Satelliten früher nach Sonnenuntergang verschwinden, wodurch die störenden Sichtungen abends kürzer ausfallen. Spätestens nach Ende der astronomischen Dämmerung sind alle Satelliten im Lower-Earth-Orbit vollständig im Erdschatten und nicht mehr sichtbar.

Ein Paket von SpaceX Starlink Satelliten, bevor sie in die Erdumlaufbahn gebracht werden. Bild: SpaceX
Ein Paket von SpaceX Starlink Satelliten, bevor sie in die Erdumlaufbahn gebracht werden. Bild: SpaceX